1970 in Waidhofen/Ybbs (Österreich) geboren, begann sie im Alter von sechs Jahren an der dortigen Musikschule Violine zu studieren. Ab 1982 studierte sie an der Wiener Musikuniversität beim Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, Rainer Küchl , und seine Assistentin Jela Spitkova. Sie setzte ihre Studien bei Wolfgang Schneiderhan in Luzern, Robert Masters in London und Josef Luitz in Wien fort.
Von 1999 bis 2008 spielte Birgit Kolar als Erste Geigerin im „Münchner Streichquartett“ zusammen mit Mitgliedern des Deutschen Rundfunk-Sinfonieorchesters Bayern .
Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in ganz Europa, Japan und Südamerika auf.
Birgit Kolar war unter anderem von 1994 bis 1996 Konzertmeisterin der Wiener Symphoniker. Seitdem Sie spielte als Gastkonzertmeisterin in mehreren europäischen Orchestern, unter anderem im Bayerischen Staatsorchester (Staatsoper München), im Bergen Philharmonic Orchestra, im BBC Philharmonic Orchestra und wurde regelmäßig von den Wiener Philharmonikern eingeladen.
Von 2003 bis 2009 war sie Assistenzprofessorin an der Universität für Musik in Wien und 2011 Gastprofessorin an der Kunstuniversität Graz.
Birgit Kolar spielt eine Violine von Carlo Bergonzi, Cremona 1723, aus der „Sammlung seltener Instrumente“ der Österreichischen Nationalbank.







